Das HD-Monster-Upgrade

Noch vor ein paar Tagen, habe ich nicht damit gerechnet, dass wir in den letzten Tagen so viel besorgen und schaffen würden. Manch einer mag denken, dass wir plötzlich auf die Idee gekommen sind eine Menge Kohle rauszuhauen oder einfach alles schon von langer Hand geplant war. Stimmt beides nicht…

Bürostühle

Das HD-Monster-Upgrade begann mit einer eigentlich lang geplanten aber dann doch sehr spontan ausgeführten Aktion. Der Kauf von neuen Bürostühlen. Mir lag schon lange das (berechtigte) Gejaule über die besch******* Stühle meiner Kollegen in den Ohren. Wie das aber so ist, kann ich mich über meinen Stuhl absolut nicht beschweren und so lange nicht gestreickt wird, hält man sich mit einer Neuanschaffung etwas zurück (drückt sich). Es kam nun aber der Tag an dem P, H und ich uns in den Vito setzten und zu Drabert nach Minden ballerten um dort mal ordentlich einzukaufen. Mit dem geplündeten Lager ging’s dann wieder zurück. Eine Fahrt hat dann aber doch nicht gereicht aber die Fahrt war ne mords Gaudi. Auf der Autobahn hielten wir die Vorstellung uns als Möbelhändler selbständig zu machen gar nicht sooo uninterssant… Jedenfalls steht jetzt das gesamte Büro voll mit Stühlen nur einer sucht noch nach einem angemessenen Platz.

Wellness-Kur für mein PowerBook

Dank Gravis-Bielefeld ist mein geliebtes PowerBook auch wieder topfit. Neue Trackpad-Taste, neues Netzteil und nen ordentlicher Riegel RAM waren eigentlich längst überfällig. Jetzt schnurt das Kätzchen und wird bei den Außentemperaturen auch richtig schön heiß….

Serverhardware

Der alte Server hat nach drei Jahren Dienst seinen Ruhestand als einfacher Desktop-Rechner wirklich verdient. Außerdem hatten wir damals nicht wirklich Server-geeignete Komponenten verbaut. Wir brauchten damals eben schnell einen “Server” und wollten mehr Wert auf USV, Spannungsschutz, ordentliche Platten u.s.w. legen als das Geld für “richtige” Server-Hardware auszugeben. Außer dem Server selbst ist alles drum herum wirklich optimal und läuft einwandfrei. Bis dato leistete er auch treue Dienste ohne Ausfälle, also der passende Zeitpunkt für ein Upgrade. Außerdem stand noch neue Software an…

Serversoftware

Ich stehe dazu, dass wir einen Windows Server 2003 für unseren Büro-Alltag laufen haben und damit auch sehr zufrieden sind. Z.Z. sehe ich keinen Grund dieses OS durch ein anderes abzulösen. Wir haben mit diesem treuen Diener absolut keinen Stress und in manchen Situationen war ich Microsoft sogar schon richtig dankbar. Auf der neuen, nun ordentlichen, Server-Hardware wurde ebenfalls ein 2003 Server samt Domaincontroller und dem ganzen Schnick Schnack installiert. Nur eine Entscheidung war wirklich entscheidend, da für unseren Alltag wirklich bedeutsam: die Ablöse unseres bisherigen Kommunikations-Systems…

Von Tobit David zu Microsoft Exchange

Den Tobit David Server benutzen wir bestimmt schon vier Jahre und waren damit eigentlich auch ganz gut zufrieden. Das Update auf die aktuelle Version V8 vor gut 1,5 Jahren haben wir jedoch schon nicht mehr mitgemacht. David ist eigentlich eine super Software die wirklich alle Medien in einem System vereint. Mit David kann man SMS schreiben, Faxe schicken und empfangen, Sprachnachrichten (Anrufbeantworter) aufzeichnen und verschicken, normale Dateien verwalten u.v.m. und sogar E-Mails schicken und empfangen. Damals war Tobit mit David vergleichbaren Produkten wirklich weit voraus. Vor allem hielten sich auch die Kosten in angemessenen Grenzen. Wenn man ein und die selbe Software über Jahre einsetzt nutzt man früher oder später fast jede Funktion, kennt diese dann auch praktisch auswendig und ist nicht mehr so heiß auf Updates. Zumal man für Features die man nicht braucht auch immer wieder Geld bezahlen muss. Unsere Freunde von ho haben auch lange David eingesetzt und sind vor gut einem halben Jahr auf Exchange umgestiegen. Den Begeisterungs-Hymnen zu Exchange und den Schmähliedern über David konnten wir nicht länger standhalten und entschlossen uns dann auch für den Umstieg. Zwar sind die Fax- und Voicefunktionen von Exchange nur rudimentär bis gar nicht beim Exchange vorhanden, das wird aber durch andere Features wieder wett gemacht. Wenn ich mich auf die Kernaufgaben E-Mail, Kontaktverwaltung und den mobilen Zugriff konzentriere, dann hat Exchange gegenüber unserer alten David Version eindeutig die besseren Karten. Leider ist die Migration der bestehenden Daten nur mit einem konkurrenzlosen 1000 EUR-Tool möglich. Da scheitere ich lieber am Versuch die alten Daten mit einem eigenen Script zu transferieren oder besinne mich auf das Verschlichter-Dich-Prinzip (Hey B, Deine Styles werden ohne www nicht geladen, ker ker ker…). Es gibt bis dato also keine Daten-Migrations-Hürden zu überwinden. Selbst meine Kontaktdaten die ich einfach via CSV ex- und importieren könnte hole ich nicht rüber… Trotzdem läuft auf dem Server und auf den Clients noch der alte David-Server. Für einen endgültigen Abschied sind dann doch zu viele zu wichtige Daten im David gespeichert.

Mein erster Tag mit Microsoft Outlook und Exchange

Dieser Tag ist - oh Wunder - ohne technische Probleme über die Bühne gelaufen. Ich freute mich schon heute Morgen mir zu Hause meine Büro-E-Mails auf dem PowerBook über den WebAccess anzugucken. Das wäre zuvor nur über IMAP oder eben auch einen WebAccess möglich gewesen. IMAP wurde von unserem Tobit David nicht unterstützt und ein WebAccess schlug mit einer extra-Lizenz zu Buche. Die wohl größte zu nehmende Hürde ist meine Gewohnheit. Ich hab mich immer wieder dabei erwischt auf das Tobit-Icon zu klicken um dort Mails zu schicken. Und nicht nur da ist die Macht der Gewohnheit zu spüren. Das “wahnsinnig intuitive” GUI von Exchange würde mir z.Z. mehr Spass machen, wenn es genau so aussehen würde wie das Tobit Infocenter. Es ist aber deutlich zu spüren, dass ein paar Jahre Entwicklungszeit zwischen den beiden Versionen stecken. Zudem merkt man Teil einer großen Quasi-Büro-Standard-Gemeinschaft zu sein. Der Import von Visitenkarten und die Terminkoordinierung funktionieren auf einmal ohne manuelle Nacharbeit. Trotzdem schwingt immer das Gefühl mit, ein denkbar böses Produkt zu benutzen, was außerdem bösen Viren u.ä. Tor und Tür öffnet. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl gar keine E-Mails zu bekommen und zweifelte schon an einer einwandfreien Installation. Ich wurde wirklich misstrauisch und schickte mir von extern ein paar Testmails. Die tatsächlich auch ankamen. Komisch, wo war denn nur der ganze Spam geblieben. Vorher hatten wir auf unserem Webserver einen Spam Filter und lokal als Nachbrenner zusätzlich noch POPFile. Trotzdem der POPFile schon gut ein Jahr fleißig angelernt wurde, kam zu viel Spam in mein Postfach. Ich hatte mich damit aber schon längst abgefunden. Der Outlook/Exchange eigene Spam-Filter arbeitet wirklich ausgesprochen gut. Natürlich läuft auf dem Webserver auch schon ein Filter aber der gesamte Rest wird souverän von Outlook rausgefiltert. Wenn ich vorgestern noch knapp 50 Spam Mails in meinem Posteingang begrüssen durfte, waren es heute max. 2-3. Das wirklich mal ein angenehmer Fortschritt.
Der WebAccess läuft laut Microsoft natürlich nur ordentlich mit dem Internet Explorer. Geschenkt. Mit dem Firefox geht’s auch, denn bisher konnte ich keine Bugs finden. Für OS X rät Microsoft den Einsatz von Safari. Leider ist es diesem tollen Programm aber nicht möglich eine ordentliche Verbindung herzustellen. Also benutze ich auch auf dem Mac den Firefox für meinen WebAccess.
Die VPN-Verbindung zum neuen Server läuft auch mit OS X einwandfrei. Evtl. nehme ich mal eine Anbindung von Apple Mail via VPN an unseren Exchange in Angriff. Aber das stufe ich dann auch eher in die Kategorie “vielleicht irgendwann” ein. Dank der VPN-Verbindung, des Terminal-Dienstes und der Remotedesktop-Verbindung kann ich sogar vom Apple aus auf meine Daten und Anwendungen im Büro zugreifen. Und wenn dann irgendwann ein toller MDA ins Haus flattert sehe ich, außer meinen netten Kollegen, meiner tollen Tastatur und den tollen Monitoren keinen Grund mehr das Büro zu betreten ;-) .
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Jetzt stehen nur noch ein paar Konfigurationen vom übriggebliebenen Rechner und das Finden eines Einsatzzweckes für einen sympathische und neuen Unbunto-Server an.


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